Start / Ratgeber / GEO & Werbung in KI-Tools
GEO & Werbung in KI-Tools
Werbung in ChatGPT, Perplexity & Google AI Mode: Was heute möglich ist
Werbung in KI-Tools ist Stand Oktober 2026 möglich, aber je nach Plattform und Land sehr unterschiedlich weit entwickelt. Bei Google können Anzeigen aus bestehenden Google-Ads-Kampagnen im Umfeld der KI-Übersichten (AI Overviews) erscheinen – in Deutschland bislang über und unter der Übersicht. Anzeigen innerhalb der KI-Übersichten laufen bisher nur auf Englisch in ausgewählten Märkten, im AI Mode werden Anzeigen nur in den USA getestet. OpenAI zeigt seit Anfang 2026 klar gekennzeichnete Anzeigen in ChatGPT – zunächst in den USA, seit Ende August 2026 auch in Deutschland und Österreich. Perplexity hat mit gesponserten Formaten experimentiert, diese Tests aber wieder eingestellt, und Microsoft spielt Anzeigen in Copilot über Microsoft Advertising aus.
Überblick: Werbeformate in KI-Tools
Die Tabelle fasst den Stand zusammen, soweit er öffentlich bekannt ist. Weil sich Formate, Märkte und Bedingungen häufig ändern, solltest du vor jeder Planung die aktuellen Angaben der Plattformen prüfen.
| Plattform | Format (vereinfacht) | Buchung | Verfügbarkeit (Stand Oktober 2026) |
|---|---|---|---|
| Google AI Overviews | Gekennzeichnete Text- und Shopping-Anzeigen über, unter oder (je nach Markt) innerhalb der KI-Übersicht | Google Ads (u. a. Performance Max, Shopping, Suche mit breiter Abdeckung) | Über und unter der Übersicht in allen AI-Overviews-Märkten inkl. Deutschland; innerhalb der Übersicht bislang nur auf Englisch in ausgewählten Märkten (u. a. USA), nicht im DACH-Raum |
| Google AI Mode | Gekennzeichnete Anzeigen im Umfeld der Konversationsantwort | Google Ads, bestehende Kampagnentypen | Bislang nur Tests in den USA; für Deutschland kein Termin angekündigt |
| ChatGPT | Gekennzeichnete Anzeigen getrennt von der Antwort, etwa unterhalb | OpenAI Ads Manager bzw. OpenAI-Ads-Team; Self-Service wird schrittweise freigeschaltet | USA seit Anfang 2026; seit Ende August 2026 u. a. in Deutschland und Österreich |
| Perplexity | Früher gesponserte Folgefragen und Anzeigenflächen neben der Antwort | Derzeit kein Werbeangebot | Tests ab Ende 2024 in den USA, inzwischen eingestellt |
| Microsoft Copilot | Gekennzeichnete Anzeigen in Copilot-Antworten | Microsoft Advertising (bestehende Kampagnen) | Etabliert, Märkte und Formate variieren |
Wichtig: Werbung in KI-Tools ist ein junger, sich schnell verändernder Bereich. Alle Angaben in diesem Artikel beschreiben den Stand Oktober 2026 nach bestem Wissen. Verbindlich sind die aktuellen Richtlinien und Hilfeseiten der Anbieter.
Google: Anzeigen in AI Overviews und AI Mode
Google hat seine KI-Übersichten in vielen Ländern eingeführt, darunter auch in Deutschland; der AI Mode ist hier seit Oktober 2025 verfügbar. Sie erscheinen bei passenden Suchanfragen über den klassischen Ergebnissen und fassen eine Antwort aus mehreren Quellen zusammen. Der AI Mode geht einen Schritt weiter: Er ist ein eigener, dialogorientierter Suchmodus, in dem Nutzer Folgefragen stellen können.
Wie die Anzeigen funktionieren
Google spielt gekennzeichnete Anzeigen im Umfeld beider Umgebungen aus, sofern der Markt freigeschaltet ist. Stand Oktober 2026 heißt das für Deutschland: Anzeigen erscheinen über und unter den KI-Übersichten, aber noch nicht innerhalb – das gibt es bislang nur auf Englisch in ausgewählten Märkten. Anzeigen im AI Mode testet Google bisher nur in den USA. Es gibt dafür nach bisherigem Stand keine eigene Kampagnenart, die du separat buchst. Stattdessen können Anzeigen aus bestehenden Kampagnen erscheinen. Typischerweise kommen dafür Kampagnen infrage, die Google viel Spielraum bei der Zuordnung lassen:
- Performance Max mit gepflegten Asset-Gruppen und – im Handel – einem guten Produktfeed,
- Shopping-Kampagnen für Onlinehändler,
- Suchkampagnen mit weitgehend passenden Keywords (Broad Match) oder mit Googles KI-gestützter Erweiterung der Suchbegriffe.
Der Grund: Fragen in KI-Umgebungen sind lang und individuell. Eng definierte Keywords mit exakter Übereinstimmung passen selten. Google ordnet Anzeigen deshalb stärker anhand der Bedeutung der Anfrage und der Inhalte deiner Landingpage zu.
Was das für dich bedeutet
Wenn du bereits Google Ads nutzt, ist der wichtigste Schritt nicht ein neues Produkt, sondern eine Kampagnenstruktur, die für diese Platzierungen geeignet ist: saubere Conversion-Messung, aussagekräftige Landingpages, vollständige Produktdaten und Anzeigen-Assets, die auch im Kontext einer längeren Frage sinnvoll sind. Mehr zu den Grundlagen findest du auf unserer Seite SEA & Google Ads.
ChatGPT: Anzeigen jetzt auch in Deutschland
OpenAI hat Anfang 2026 begonnen, Werbung in ChatGPT zu testen, und das Angebot seitdem schrittweise ausgeweitet. Nach den öffentlichen Angaben gilt (Stand Oktober 2026):
- Der Test startete zunächst in den USA, weitere Länder folgten. Seit Ende August 2026 laufen Anzeigen auch in zahlreichen europäischen Märkten, darunter Deutschland und Österreich.
- Anzeigen sehen Nutzer der kostenlosen Version und des günstigen Go-Tarifs; Plus, Pro sowie Business- und Enterprise-Tarife bleiben werbefrei.
- Die Auswahl richtet sich nach dem aktuellen Gespräch, nicht nach einzelnen Keywords. In Europa startete OpenAI ohne Personalisierung – frühere Chats und gespeicherte Erinnerungen fließen zum Start nicht ein.
- Anzeigen erscheinen klar gekennzeichnet und getrennt von der eigentlichen Antwort, etwa darunter, wenn sie zum Gesprächsthema passen.
- OpenAI hat erklärt, dass Anzeigen die Antworten von ChatGPT nicht beeinflussen sollen und Gesprächsinhalte nicht an Werbetreibende weitergegeben werden.
- Für sensible Themen und für Minderjährige gelten Einschränkungen.
Für Werbetreibende in Deutschland und Österreich ist ChatGPT damit ein echter, aber noch junger Kanal. Gebucht wird über den Ads Manager von OpenAI oder über das OpenAI-Ads-Team; der Self-Service wird schrittweise für Werbekonten freigeschaltet, und Formate, Targeting und Abrechnung entwickeln sich noch. Für die Schweiz solltest du den aktuellen Stand separat prüfen. Unsere Empfehlung: mit einem klar begrenzten Testbudget starten, Anzeigen und Landingpages auf typische Gesprächsfragen deiner Kunden ausrichten und das Conversion-Tracking vorher sauber aufsetzen.
Unabhängig von Werbung kannst du schon heute daran arbeiten, organisch in ChatGPT genannt zu werden. Wie das geht, beschreibt der Artikel Wie wird mein Unternehmen von ChatGPT empfohlen?.
Perplexity: Werbetests eingestellt
Perplexity hat ab Ende 2024 in den USA mit Werbung experimentiert, vor allem mit gesponserten Folgefragen: Unter einer Antwort erscheint eine als gesponsert gekennzeichnete Frage, die ein Werbetreibender vorschlagen kann. Die Antwort auf diese Frage generiert weiterhin Perplexity selbst. Daneben gab es Anzeigenflächen neben der Antwort.
Ende 2025 nahm Perplexity keine neuen Werbekunden mehr an, Anfang 2026 wurde bekannt, dass das Unternehmen die Anzeigen auslaufen lässt und vorerst nicht zurückbringen will; es setzt stattdessen auf Abonnements und Partnerschaften. Für Unternehmen im DACH-Raum ist Werbung auf Perplexity Stand Oktober 2026 daher kein verfügbarer Kanal. Organische Sichtbarkeit lohnt sich dort dagegen, weil Perplexity Quellen sehr prominent anzeigt und verlinkt.
Microsoft Copilot: Anzeigen über Microsoft Advertising
Microsoft war einer der ersten Anbieter, der Anzeigen in KI-Antworten integriert hat. In Copilot – dem KI-Assistenten, der auch in Bing und Microsoft-Produkte eingebunden ist – können gekennzeichnete Anzeigen erscheinen, die aus Kampagnen in Microsoft Advertising stammen. Wer dort bereits Suchkampagnen betreibt, erreicht diese Platzierungen ohne separates Produkt; Formate und Märkte variieren.
Für viele Unternehmen im DACH-Raum ist Microsoft Advertising ein eher kleiner Kanal neben Google. Gerade im B2B-Bereich, wo viele Nutzer in Microsoft-Umgebungen arbeiten, kann ein Test dennoch sinnvoll sein. Häufig lassen sich bestehende Google-Ads-Kampagnen mit überschaubarem Aufwand importieren.
Organische Sichtbarkeit vs. bezahlte Platzierung
Werbung in KI-Tools und GEO verfolgen dasselbe Ziel – in KI-Umgebungen sichtbar zu sein –, funktionieren aber grundlegend verschieden.
| Kriterium | GEO (organisch) | Werbung in KI-Tools |
|---|---|---|
| Position | Teil der Antwort, als Empfehlung oder Quelle | Gekennzeichnet, getrennt von der Antwort |
| Kosten | Aufwand für Technik, Inhalte, PR; keine Klickkosten | Mediabudget plus Betreuung |
| Geschwindigkeit | Wochen bis Monate | Sofort, sobald verfügbar |
| Steuerbarkeit | Gering, keine Garantie | Hoch: Budget, Zielgruppe, Botschaft |
| Glaubwürdigkeit | Hoch, da redaktionell wirkend | Als Werbung erkennbar |
| Nachhaltigkeit | Wirkt fort, solange Signale bestehen | Endet mit dem Budget |
| Verfügbarkeit | In allen Assistenten | Je nach Plattform und Land |
Die sinnvollste Strategie kombiniert beides: GEO als langfristiges Fundament, Werbung als steuerbarer Verstärker – besonders für Angebote mit klarer Kaufabsicht. Grundlagen zu GEO findest du im Artikel Was ist GEO?.
So bereitest du dich auf Werbung in KI-Tools vor
Auch wenn nicht alle Formate in deinem Markt verfügbar sind, kannst du heute die Voraussetzungen schaffen:
- Conversion-Tracking sauber aufsetzen: Ohne verlässliche Messung kann keine KI-gestützte Kampagne sinnvoll optimieren. Achte auf datenschutzkonforme Einwilligungen und serverseitige Messung, wo sinnvoll.
- Landingpages antwortfähig machen: Systeme ordnen Anzeigen zunehmend anhand der Seiteninhalte zu. Klare Leistungsbeschreibungen, Antworten auf häufige Fragen und eindeutige Angebote helfen doppelt – für Anzeigen und für GEO.
- Produktdaten pflegen: Im E-Commerce sind vollständige, korrekte Feeds mit guten Titeln, Attributen und Bildern die Grundlage für Shopping-Platzierungen in KI-Umgebungen.
- Kampagnenstruktur öffnen: Prüfe, ob Performance Max, Broad Match oder KI-gestützte Suchbegriffserweiterung für dich sinnvoll sind – mit klaren Ausschlüssen und Budgetgrenzen.
- Asset-Vielfalt bereitstellen: Mehrere Überschriften, Beschreibungen, Bilder und Videos geben den Systemen Spielraum, passende Kombinationen für unterschiedliche Fragen zu bilden. Wie du Creatives effizient produzierst, beschreibt der Artikel Werbe-Creatives mit KI erstellen.
- Entwicklung beobachten: Lege fest, wer im Team neue Formate und Freischaltungen verfolgt, und definiere vorab ein kleines Testbudget, um schnell reagieren zu können.
Für wen sich Werbung in KI-Tools besonders eignet
- Onlinehändler: Produkt- und Kaufberatungsfragen sind ein naheliegendes Umfeld für Shopping-Anzeigen. Hier ist Google aktuell der wichtigste Hebel.
- B2B und Software: Lange Recherchephasen mit vielen Vergleichsfragen bieten Potenzial, sobald Formate verfügbar sind. Bis dahin hat organische Präsenz Vorrang.
- Lokale Dienstleister: Für Handwerk, Praxen oder Kanzleien bleiben klassische Suchanzeigen und das Unternehmensprofil vorerst wichtiger. KI-Platzierungen kommen über bestehende Kampagnen eher nebenbei hinzu.
- Marken mit erklärungsbedürftigen Produkten: Wenn Nutzer viele Detailfragen stellen, kann eine gekennzeichnete Anzeige zum richtigen Zeitpunkt wertvoll sein – vorausgesetzt, die Landingpage beantwortet die Frage wirklich.
Anzeigen und Landingpages für KI-Umgebungen gestalten
In einer KI-Antwort hat der Nutzer bereits eine ausführliche Erklärung gelesen, bevor er deine Anzeige sieht. Er ist also meist besser informiert als bei einer klassischen Stichwortsuche. Das hat Folgen für Botschaft und Zielseite:
- Konkreter Nutzen statt allgemeiner Slogans: Anzeigen, die präzise sagen, was du für wen anbietest, passen besser in den Kontext einer detaillierten Frage.
- Zielseite passend zur Frage: Leite nicht pauschal auf die Startseite, sondern auf eine Seite, die das jeweilige Thema vertieft und einen klaren nächsten Schritt bietet.
- Vertrauenselemente sichtbar machen: Bewertungen, klare Ansprechpartner, transparente Abläufe und nachvollziehbare Angaben zu Kostenfaktoren helfen, den Vorsprung der informierten Nutzer zu nutzen.
- Konsistenz mit den organischen Inhalten: Wenn die KI-Antwort deine Ratgeberseite zitiert und deine Anzeige dazu passt, verstärken sich beide.
So planst du einen ersten Test
Weil Formate neu sind und die Berichterstattung teilweise lückenhaft ist, solltest du Werbung in KI-Umgebungen wie ein Experiment behandeln – mit klarer Hypothese, begrenztem Budget und festem Auswertungszeitpunkt.
- Ziel festlegen: Geht es um Verkäufe, Anfragen oder Bekanntheit? Davon hängen Kampagnentyp und Erfolgskriterium ab.
- Ausgangswerte erfassen: Halte Kosten pro Conversion, Conversion-Rate und Anfragequalität deiner bestehenden Kampagnen fest, bevor du Einstellungen änderst.
- Eine Änderung zur Zeit: Erweitere zum Beispiel eine Suchkampagne um breitere Keyword-Abdeckung oder starte eine Performance-Max-Kampagne – aber nicht alles gleichzeitig, sonst kannst du Effekte nicht zuordnen.
- Budgetobergrenze definieren: Lege vorab fest, wie viel du maximal in den Test investierst, und setze die Grenze im Konto technisch um.
- Suchbegriffe und Platzierungen prüfen: Kontrolliere regelmäßig, bei welchen Anfragen deine Anzeigen erscheinen, und ergänze Ausschlüsse.
- Nach vier bis acht Wochen auswerten: Vergleiche die Ergebnisse mit den Ausgangswerten und entscheide, ob du ausbaust, anpasst oder stoppst.
Wenn du parallel Social Ads betreibst, lohnt sich ein Blick auf die Kanalverteilung insgesamt. Hilfreich dafür ist der Vergleich Google Ads vs. Meta Ads.
Risiken und offene Fragen
- Begrenzte Transparenz: Bei Google werden KI-Platzierungen bislang oft nicht separat ausgewiesen. Du siehst die Wirkung eher indirekt.
- Wenig Steuerung: Breit angelegte Kampagnen brauchen klare Ausschlüsse und Budgetgrenzen, sonst fließt Geld in unpassende Anfragen.
- Markensicherheit: Prüfe, in welchem Kontext deine Anzeigen erscheinen können, und nutze verfügbare Ausschlussoptionen.
- Schnelle Veränderungen: Formate, Märkte und Regeln ändern sich häufig. Was heute gilt, kann in drei Monaten anders sein.
- Überzogene Versprechen: Sei vorsichtig bei Angeboten, die „garantierte Platzierungen in ChatGPT“ versprechen. Eine bezahlte organische Nennung gibt es nicht.
Wenn du Werbung in KI-Tools mit GEO, SEO und klassischen Kampagnen verzahnen willst, unterstützen wir dich bei EcoWise mit Strategie, Kampagnen-Setup und Monitoring. Mehr dazu auf der Seite GEO & Ads in KI-Tools.
Kurzfazit: Stand Oktober 2026 erreichen Unternehmen im DACH-Raum Nutzer in KI-Antworten vor allem über zwei Wege: Google (Anzeigen aus bestehenden Kampagnentypen über und unter den KI-Übersichten; Platzierungen innerhalb der Übersichten und im AI Mode bislang nur in anderen Märkten) und ChatGPT, wo Anzeigen seit Ende August 2026 auch in Deutschland und Österreich laufen. Perplexity hat seine Werbetests eingestellt, Microsoft bietet Copilot-Platzierungen über Microsoft Advertising. Bereite Tracking, Landingpages und Daten jetzt vor und setze parallel auf GEO als langfristiges Fundament.
Häufige Fragen
Kann ich in Deutschland schon Anzeigen in ChatGPT schalten?
Ja. Nach Tests in den USA seit Anfang 2026 hat OpenAI Ende August 2026 Anzeigen in ChatGPT auf zahlreiche europäische Märkte ausgeweitet, darunter Deutschland und Österreich. Gebucht wird über den Ads Manager von OpenAI bzw. das OpenAI-Ads-Team; der Self-Service wird schrittweise für Werbekonten freigeschaltet. Prüfe den aktuellen Status für dein Konto (Stand Oktober 2026).
Brauche ich für Anzeigen in Googles KI-Übersichten eine eigene Kampagne?
Nein, eine eigene Kampagnenart gibt es dafür nach bisherigem Stand nicht. Anzeigen werden aus bestehenden Kampagnentypen ausgespielt, etwa Performance Max, Shopping oder Suchkampagnen mit weitgehend passenden Keywords bzw. KI-gestützter Keyword-Erweiterung. In Deutschland erscheinen sie Stand Oktober 2026 über und unter den KI-Übersichten; Anzeigen innerhalb der Übersichten gibt es bislang nur auf Englisch in ausgewählten Märkten, im AI Mode werden sie nur in den USA getestet. Welche Märkte und Sprachen freigeschaltet sind, ändert sich laufend.
Beeinflussen Anzeigen die Antworten der KI?
Die Anbieter betonen, dass Anzeigen klar gekennzeichnet und von der organischen Antwort getrennt sind. OpenAI hat ausdrücklich erklärt, dass Werbung die Antworten von ChatGPT nicht beeinflussen soll. Organische Sichtbarkeit musst du also weiterhin über GEO aufbauen.
Lohnt sich Werbung in KI-Tools für kleine Unternehmen?
Für die meisten kleinen Unternehmen ist sie derzeit eine Ergänzung, kein Hauptkanal. Sinnvoll ist es, bestehende Google-Ads-Kampagnen so aufzusetzen, dass sie für KI-Platzierungen infrage kommen, und neue Formate mit kleinem Testbudget zu prüfen, sobald sie im eigenen Markt verfügbar sind.
Wie messe ich den Erfolg von Anzeigen in KI-Antworten?
Bei Google erscheinen die Ergebnisse bislang meist zusammen mit anderen Platzierungen in den Kampagnenberichten, eine saubere Trennung ist nicht immer möglich. Achte deshalb auf sauberes Conversion-Tracking, aussagekräftige Landingpages und vergleiche Zeiträume vor und nach der Freischaltung.